Königliches Schloss Berchtesgaden

Schloss Berchtesgaden, nach 1810 Sommerresidenz der Wittelsbacher, war früher Zentrum eines kleinen geistlichen Staates. Das um 1102/1105 gegründete Augustiner Chorherrenstift erlangte mit der Erteilung der Blutgerichtsbarkeit (1294) in der Folgezeit die Reichsunmittelbarkeit und 1559 den Status einer Fürstpropstei. Bis zur Säkularisation 1803 blieb das Stift die Residenz der Landesherren. Die Gesamtanlage ist das Ergebnis einer bis ins späte 18. Jh. andauernden Bautätigkeit.
Kronprinz Rupprecht von Bayern wohnte hier mit seiner Familie von 1922 bis 1933 und stattete das Schloss mit seinen Kunstsammlungen aus.
Der Rundgang durch das Museum erstreckt sich über drei Stockwerke. Der hochmittelalterliche Ursprung der Anlage zeigt sich vor allem im Kreuzgang mit seinem spätromanischen Skulpturenschmuck.


Schlossführung

Dauer: ca. 1 Stunde

16. Mai bis 15. Okt. täglich (nicht Samstag)
10 bis 12 Uhr (letzter Einlass)
14 bis 16 Uhr (letzter Einlass)

16. Okt. bis 15. Mai werktags (nicht Samstag)
11 und 14 Uhr (Einlass)

24.12., 31.12. und Faschingsdienstag ist geschlossen!

Ostasien-Tour

Dauer: ca. 1 Stunde

WS.K.H. Kronprinz Rupprecht von Bayern bereiste 1902-1903 mit Frau und Gefolge Japan, China und Indonesien.
Von 1922 mit 1933 wohnte er hier im Königlichen Schloss und richtete es ein. Bedeutende Teile seiner fernöstlichen Sammlung sind auf dieser Führung im Ostasienzimmer zu sehen.

Eine kleine Schlossmusik

Die Berchtesgadenerin Franziska Wagenlehner singt im Rahmen einer musikalischen Führung ausgewählte Werke von Mozart, Gounod, Weber und Sinatra.

Abendführungen

Ein besonderes Erlebnis ist die Führung in den frühen Abendstunden. Gedimmte Kristalllüster beginnen zu funkeln, Kerzenlicht verstärkt die Strukturen der Gewölberippen. Mittelalter und Barockzeit werden im 800jährigen Gebäude lebendig. Musikalische Überraschungen erwarten den Gast.

Nähere Informationen erhalten Sie unter:

Königliches Schloss Berchtesgaden
www.schloss-berchtesgaden.de